Wandern und Radeln

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Spitzbuben am Tegernsee

Freitag, 19.11.2021: Tegernsee-Gmund – Tegernseer Höhenweg

Nachdem im letzten Jahr die Weihnachtsplätzchen aus Montabaur am Tegernsee so gut geschmeckt haben, versuchen wir das in diesem Jahr nochmal u.z. mit Spitzbuben aus einer Bäckerei in Tegernsee. Nachdem wir also unseren Proviant eingekauft haben, laufen wir am See entlang bis Gmund und biegen dort kurz vor dem Verkehrskreisel auf den Tegernseer Höhenweg ab und wandern über die Höhe zurück nach Tegernsee. Bei herrlichem Sonnenschein präsentiert sich die Landschaft wieder einmal fast kitschig schön. Eine Sonnenbank mit Aussicht auf See und Berge ist bald gefunden und wir lassen und die Tegernseer Spitzbuben schmecken.

Strecke: 9,5km – 142hm – 2Std.

Schönbrunn – Kirchberg und zurück

Zwischen St. Wolfgang und Haag liegt der kleine Ort Schönbrunn. Parkmöglichkeiten gibt es hinter der Kirche. Unser Wanderweg beginnt in der Ortsmitte und verläuft anfangs auf dem Radweg: „Rebellenrunde“. Wir laufen gemütlich in der Herbstsonne mit Blick auf die Chiemgauer Alpen über eine kleine Straße, die zu ein paar Höfen führt. Eigentlich sollte unser Weg über einen kleinen Bach links ab durch den Wald bergauf führen – aber da aus dem kleinen Bach durch die Regenfälle der letzten Woche ein Fluss geworden ist, der den Weg komplett überspült, müssen wir spontan die Route ändern und erst mal in der eingeschlagenen Richtung weiter gehen, bis wir eine Möglichkeit finden trockenen Fußes über das Wasser zu kommen :-). So verläuft unser Weg dann eine Zeitlang über eine wenig befahrene Landstraße, die schließlich den „reißenden Bergbach“ mit Hilfe einer Brücke überwindet. Aufgrund dieses Umwegs genießen wir allerdings einen herrlichen Blick über Kirchdorf und Haag bis zu den Alpen. Um keine weiteren Umwege mehr in Kauf nehmen zu müssen, folgen wir von Kirchdorf aus der Landstraße bis wir auf der Höhe wieder auf den geplanten Weg treffen. Hier setzen wir die Runde nach Schönbrunn fort.

Rotwandrunde

Mittwoch, 19.10.2021 – Gehzeit: ca 3 Stunden

Traumhaftes Herbstwetter Mitte Oktober: da müssen wir einfach Richtung Berge fahren. Heute geht es zum Spitzingsee, Parkplatz Taubensteinbahn. Gemütlich zuckeln wir mit der schönen alten Gondelbahn den Berg hinauf – kein Hitec-Raumschiff, was für ein Genuss 😀! Auch bei der Routenaufzeichnung müssen wir heute auf Wanderkarte und Armbanduhr zurück greifen, da die “App” einfach nicht laufen will. Von der Bergstation nehmen wir den Weg Richtung Rotwand: erst auf den Gipfel, dann zum Rotwandhaus. Von dort weiter über einen sehr matschig und glitschigen Steig Richtung Großtiefental, über die Miesingscharte (den Miesing Gipfel heben wir uns für das nächste Mal auf) zum Taubensteinhaus. Zwischendurch machen wir an einer Sommer-Alm, ungefähr auf der Talsohle, eine idyllische Rast in der Mittagssonne. Vom Taubensteinhaus zur Bergstation ist es nur noch einen Katzensprung. Damit ist die Runde beendet und wir gondeln nach kurzer Pause wieder gemütlich hinab zum Spitzingsee.

Wendelstein

Auf und um den Wendelstein – Freitag: 01.10.2021

Aufstieg mit der Seilbahn und per pedes noch ca 100 hm über den Serpentinen-Weg bis zum Gipfel.

Auf dem Panoramaweg um den Wendelstein herum und wieder ins Tal:
6 km – 1027 hm – 2:30 Std.

Sehr schöne Wanderung bei traumhaftem spätsommerlichem Bergwetter. Auch der Andrang hielt sich in Grenzen und so konnten wir den Blick in die Alpen bis zu Großglockner, Großvenediger, Stubaier Gletscher und Hintertuxer Gletscher mit allen Sinnen genießen. Auf der anderen Seite war der Blick frei über den Chiemsee bis zum Freisinger Domberg. Der schön angelegte Rundweg oder eher -pfad ist bei gutem Wetter und mit Trittsicherheit sehr zu empfehlen. Es fehlt eine Warnung für nicht so ganz schwindelfreie Wanderer 🙂

Der Abstieg nach Bayrisch Zell geht größtenteils über Wiesenpfade teils steil bergab in eindrucksvoller Bergkulisse.

Wieder an der Talstation angekommen, lassen wir uns den Geburtstagskuchen schmecken.

Malerwinkel an der Isar

Montag, 06.09.2021: 11,4km – 139hm – 2:50 Std

Rundwanderung von Geretsried zum Malerwinkel, durch die Isarauen zur Rotmühle, über die Rottach und durch den Wald hinauf wieder zum Malerwinkel und zurück zum Parkplatz.

Der Weg führt vom Wanderparkplatz hinter der Isarbrücke vor Geretsriet durch dichten Wald entlang der Isar, deren Nähe man hauptsächlich durch das beständige Rauschen bemerkt. Bald wird aus dem Wanderweg ein „Naturnaher Wanderweg“ was bedeutet: es geht ziemlich steil bergauf auf einem Waldpfad über Wurzeln, durch Schlamm und über teils weggebrochene Holzstufen. Die Turnerei wird allerdings mit einem wunderschönen Fleckchen Erde belohnt: Der Malerwinkel bei Königsdorf.

Nach einer gemütlichen Frühstückspause mit Aussicht geht es wieder bergab zum Isarufer und dann durch eine zauberhafte Auenlandschaft zur Rotmühle. Am Jugendzentrum vorbei überqueren wir die Rottach und steigen durch den Wald auf einem Forstweg wieder bergauf zum Malerwinkel. Nach einer weiteren Aussichtspause – jetzt in der Mittagssonne – gehen wir auf dem gemächlicheren Weg zurück zum Parkplatz.

Eine Wanderwegbeschilderung für diesen Rundweg gibt es leider nicht. Beschrieben ist die Tour z.B. hier:

https://www.ich-geh-wandern.de/von-geretsried-durchs-isartal-zur-aussicht-am-malerwinkel-oberbayern

https://www.bergfex.com/sommer/geretsried/touren/wanderung/

Kuriosität am Rande:

Hopfenland – Radeltour

Sonntag: 05.09.2021 – 3:28Std – 61,7km – 393hm 

Von Langenbach über Zolling, Attenkirchen, Nandlstadt nach Au in der Hallertau. An der Amper entlang und über den Bockerlradweg. Von Au über Haslach, Tegernbach, Bergmühle nach Högertshausen, Mauern, Wang, Moosburg nach Langenbach zurück. Über verkehrsarme Straßen und Radwege durch die Hopfenfelder in sanft hügeliger Landschaft. Zum Schluss über den Saumpfad wieder an der Amper entlang bis zum Startpunkt.

Blick ins Voralpenland

Donnerstag: 02.09.2021 – 12,5km – 2:59Std – 286hm

Start und Ziel: Parkplatz an der Blombergbahn

Gemütliche Rundwanderung auf dem „HK18:Blick ins Voralpenland“. Der Weg führt uns über Waldsteige, Wiesenwege, verkehrsarme Landsträßchen und Forstwege über Wiesen und Felder, an Bauernhöfen entlang, mit Lamas über die Landstraße, über einen sattgrünen Golfplatz und durch farbenprächtigen Wald am Bach entlang, der durch die Regenfälle der letzten Tage ein ganz schönes Tempo drauf hat. Und immer wieder genießen wir den versprochenen Blick ins Voralpenland.

Schwarzenberg

Dienstag, 03.08.2021: 8:38km – 440hm – 2:10Std

Eine schöne Runde von Elbach zum Schwarzenberg (1185m) und im weiten Bogen wieder zurück.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz hinter dem Feuerwehrhaus (sehr saubere Toilette :-)). Wir folgen einfach der Beschilderung Schwarzenberg am Ende es Dorfes rechts hinauf! Ein schöner Weg über Wiesen und Almen mit Blick zurück ins Tal und auf die umliegenden Berge.

Ein abwechslungsreicher (heute ziemlich matschiger) Wiesensteig führt bis auf den Gipfel des Schwarzenbergs. Hier machen wir Rast und genießen die Aussicht: auf der einen Seite Wendelstein, Breitenstein, Brecherspitze u.v.m. Auf der anderen Seite reicht der Blick bis zum Chiemsee und mit viel Fantasie erkennen wir in der Ferne sogar den Freisinger Domberg.

Für den Rückweg wählen wir die kleine Straße, die uns im weiten Bogen bis fast nach Hundham wieder ins Tal führt. Ein Stück des Wanderweges nach Elbach sind wir bei dieser Tour schon gegangen. Immer wieder schön: die Himmelsliegen oberhalb von Elbach.

Insgesamt eine gemütliche Wanderung mit wunderschönen Ausblicken ohne allzu große Anstrengung!

Obing

Donnerstag, 29.07.2021: 17,1km – 195hm – 3:52Std

Obing – Seeoner Seen – Oberbrunn – Pittenhart – Obing

Landschaftlich eine schöne Wanderung, nur leider führt die Strecke allzu oft über Straßen. Nach dem Unwetter des Vortages sahen wir viele zerstörte Felder und ganze Schneisen voller umgeknickter Bäume. Gleich zu Beginn mussten wir auf die Straße ausweichen, da der Weg um den Obinger See gesperrt war.

Die Pestkapelle ist zum Glück verschont geblieben!

Hochries

Montag: 12.07.2021 – 3Std – 850 hm (bergab)

Ausgangspunkt: Hochries-Sessellift in Grainbach

Gemütlich schweben wir im nostalgischen Einersessellift über grüne Almen in den blauen Himmel – leider nur bis zur Mittelstation. Hier steigen wir in die Kabinenbahn um, die uns zur Bergstation bringt.

Es folgt ein kurzer und für heute letzter Anstieg zur Hochrieshütte. Nachdem wir ausgiebig das herrliche Rundumpanorama genossen haben, geht es abwärts Richtung Karkopf. Den Weg verlassen wir schon bald und wandern weiter auf steinigen Treppen zur Seitenalm. Der Blick auf die Berge und tief ins Tal bis zum Chiemsee begleitet uns während der ganzen Wegstrecke. Nach der Seitenalm nehmen wir den Weg über die Ebersberger Hütte zur Mittelstation. Der felsige Waldpfad ist noch etwas rutschig vom Regen.

Gerne hätten wir an der Käseralm Rast gemacht, aber leider ist Montag und Dienstag Ruhetag. Die Alm liegt idyllisch eingebettet in Wald und Wiesen und verfügt über einen sehr schöne Kinderspielplatz und für die Älteren über einen Radlparcours.

Nach leckerem Käsekuchen auf der Hütte an der Mittelstation nehmen wir den letzten Teil des Abstiegs in Angriff. Es geht gemütlich über eine Forststrasse meistens durch Wald ins Tal. Immer mal wieder haben wir Einblick in die Mountainbikestrecke – super, für abenteuerlustige sportliche Radler …

Das war insgesamt eine „faule“ Tour mit leichtem Knietraining :-). Aber da heute der heißeste Tag der Woche sein soll, genau die richtige Dosierung.

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