Juni 8 2020

Regenbogen über Bockhorn

„Ein Topf voll Gold, eine Portion Glück, der Schatz eines Kobolds – am Ende eines Regenbogens soll allerhand zu finden sein. Doch was die Sagen und Legenden verschweigen: Ein Regenbogen hat gar kein Ende. Und auch keinen Anfang. Regenbögen sind nämlich Kreise, von denen wir immer nur ein Stück sehen. Der Rest eines Regenbogens versteckt sich hinter der Erde. Wer mehr davon sehen will, muss auf einen hohen Berg oder Turm steigen oder in ein Flugzeug. Mit ganz viel Glück kann man von dort sogar den ganzen Kreis sehen. Doch auch wer am Boden bleibt, kann nicht dorthin gehen, wo er oder sie das Ende des Regenbogens vermutet. Wie die Farbstrahlen verlaufen, hängt nämlich auch von der Entfernung und dem Winkel des Beobachters zum Boden ab. Wenn man sich bewegt, bewegt sich der Regenbogen also einfach mit. Kurzum: Durch einen Regenbogen-Schatz ist noch niemand reich geworden.“

Zitat: https://www.sueddeutsche.de/leben/schlaumeierei-darum-sucht-man-am-ende-eines-regenbogens-vergeblich-nach-einem-topf-voll-gold-1.4211034

Mai 31 2020

Kalter Hund

Heute bekam ich mit einer Newsletter das Rezept für „Kalten Hund“. Und das weckt jede Menge schöner Erinnerungen. „Kalten Hund“ habe ich als Kind heiß und innig geliebt – vor allem die Zubereitung! Damals war das eher kein standesgemäßer Kuchen – er wurde ja nicht gebacken! Und die Zutaten waren auch eher rustikal: Kekse, Palmin, Kakao und Zucker. Also alles andere als gesund! Aber das Schichten in der Backform und die Matscherei mit der Schokocreme inclusive Fingerablecken war einfach ein Vergnügen. Gegessen habe ich dann nicht mehr so viel davon – nach 2 Stücken war mir meistens schon schlecht!

Später, als meine Kinder ihre Vorliebe für Prinzenrolle entdeckten, kam ich dann auch wieder auf den „Kalten Hund“. Das Rezept wurde allerdings etwas verfeinert: die Schokocreme bestand jetzt zum größten Teil aus Nutella.

Noch später – die „Kalter Hund“-Phase war längst passé, brachte eine Mitsängerin bei einem der vielen Chorfestchen einen „Kalten Hund“ mit und entfachte damit einen riesigen Begeisterungssturm. Dieser Kuchen war jetzt ihr Markenzeichen – und man musste sich immer beeilen um noch ein Stück abzubekommen.

Damit schließt sich der Kreis und wir kommen wieder zu dem Kochblog von Maria. Viel Spaß beim Nachmachen!